19.07.2021 in Gemeinderatsfraktion

Stellungnahmen und Anmerkungen der SPD Gemeinderatsfraktion zu der Gemeinderatssitzung vom 01. Juli 2021

TOP 4 “Optimierung und Neuordnung der Energieversorgung im Sportzentrum Heddesheim“

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Dr. Ohl, sehr geehrter Herr Bürgermeister.

Zuerst einmal vielen Dank Herr Dr. Ohl für Ihre ausführlichen Erläuterungen zu dem anstehenden Projekt. Es war für Ihr Büro sicherlich nicht einfach die Konzeptstudie des Büros Ebök zu übernehmen und darauf aufzubauen.

Die Optimierung und Neuordnung der Energieversorgung im Sportzentrum Heddesheim ist ein ambitioniertes und zeitlich enggefasstes Vorhaben. Wir können alle nur hoffen, dass bis Ende 2022 die Fertigstellung erreicht ist. Ich bin hier der guten Hoffnung. Ein wichtiger Aspekt bei diesem Aspekt ist die Einbindung der in der Nähe gelegen Biogasanlage. Man kann zu Biogasanlagen geteilter Meinung sein, allerdings ist diese in Heddesheim vorhanden und muss als Energieversorger genutzt werden. Die SPD Gemeinderatsfraktion stimmt dem Beschlussantrag zu.

TOP 7 “1. Änderung einheitlicher Regionalplan“

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Bürgermeister.

In Ihren Ausführungen Herr Kessler, haben Sie erwähnt das Heddesheim im ERP künftig der Wohnfunktionskategorie „Eigenentwicklung Wohnen mit Zusatzbedarf“ zugeordnet werden soll. Heddesheim steigt somit in eine höhere Liga auf. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass wir ein hohes Arbeitsplatzangebot, einen hohen Freizeitwert und eine Gute Wohnqualität besitzen. Auch darf man den Bahnanschluss nach Mannheim nicht vergessen.

Wie in der Vorlage der Verwaltung ausgeführt, ist es wichtig in unserer Stellungnahme darauf hinzuweisen, dass wir Heddeheim nicht auf „Industrie und Logistik“ reduzieren lassen. Wir müssen sicherstellen, dass unser Gewerbegebiet weiterhin als Vorranggebiet „Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen und Logistik“ eingeordnet wird.

Ebenso ist es wichtig den Ausweis einer Gewerbefläche auf der Gemarkung von Hirschberg als kritisch für Heddesheim anzumerken. Bei einer Umsetzung dieses Vorhabens würde eine erhebliche Verkehrsbelastung auf Heddesheim zukommen. Das ist nicht vertretbar. Diesen Flächenausweis könnte man als Argumentationshilfe für Heddesheim bei der Umsetzung der Umgehungsstrasse verstehen. Nur damit wäre das mehr an Verkehr abzufedern. Die SPD Gemeinderatsfraktion stimmt dem Beschlussantrag zu.

Jürgen Merx 

SPD Fraktionsvorsitzender

19.07.2021 in Wahlen

Elisabeth und Kevin

Wohnst du schon oder suchst du noch?

Hallo,
trotz großzügiger Bau- und Wohnprojekte herrscht massive Wohnungsnot in Heidelberg und Umgebung. Mit dem Konzept im Mark-Twain-Village wird zwar preiswerter Wohnraum geschaffen, allerdings steigen die Mieten und Wohnungspreise im gesamten Stadtgebiet und in den ländlichen Gebieten seit Jahren kontinuierlich an.

Es mangelt der Politik und der Gesellschaft oftmals an Verständnis gegenüber den prekären Wohnbedingungen, die nicht nur Heidelberg/Weinheim, sondern die meisten Großstädte betreffen.

Daher benötigt es eine zukunftsgerichtete, nachhaltige Wohnungspolitik, die vor allem Gering- sowie Durchschnittsverdiener:innen langfristig unterstützt. Es muss nicht nur bezahlbarer Wohnraum geschaffen und gesichert, sondern auch gemeinschaftliche Wohnprojekte gefördert werden.

Kevin Kühnert und ich diskutieren über die prekäre Wohn- und Mietsituation in Heidelberg und Umgebung und stellen uns Euren Fragen.

Wir wollen mit Euch am 23. Juli 2021 um 20.00 Uhr darüber sprechen, wie das gelingen kann.

Zur Veranstaltung: https://us02web.zoom.us/j/85126903131?pwd=QnlsVWRZaTFzWENGa1lhWi9NbVB1QT09

Für die Teilnahme benötigt Ihr kein weiteres Programm. Ihr könnt Euch direkt über den Browser in Zoom einwählen. Fragen können entweder vorab per E-Mail an Kevin Kühnert sowie Elisabeth Krämer (Kontakt@elisabethkraemer.de) oder direkt live im Stream sowie im YouTube-Chat (SPD Rhein-Neckar) gestellt werden.
Viele Grüße

Elisabeth Krämer

06.07.2021 in Bundespolitik

Elisabeth Krämer

Wir stellen vor – die neue Bundestagskandidatin Elisabeth Krämer

Elisabeth Krämer, wohnhaft wie ihre Familie in Walldorf, ist dort aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach der mittleren Reife absolvierte sie eine Ausbildung zur Schreinerin. Im Anschluss arbeitete sie ein halbes Jahr als Handwerkerin in einem Kibbuz in Israel. Dies ermöglichte ihr erstmalig Begegnungen mit Menschen verschiedensterReligionen und Kulturen. Sie selbst betrachtet diesen Einsatz als außerordentlich lehrreiche Zeit. Einerseits erfuhr sie unmittelbar die herzlichen, menschlichen Kontakte, andererseits galt es bedrohliche Kriegssituationen mit fliegenden Raketen, Attentaten und Nächten in Schutzräumen sowie direkt danach die morgendlichen Nachrichten zu eventuellen Opfern und Schäden ganz in der Nähe zu verarbeiten. Nicht erst dort hat sie erfahren, was ehrenamtliche Arbeit bedeuten kann.

Schon in Walldorf ist sie von Jugend an aktiv in der evangelischen Kirchengemeinde. Pädagogische sowie Leitungserfahrungen sammelte sie in der Gemeindejugend und der Organisation z.B. von Kindergottesdiensten.

2014 wurde sie für die SPD in den Gemeinderat von Walldorf gewählt. Seitdem ist sie aktiv bei den JUSOS - unter anderem als Kreisvorsitzende und im Präsidium der Jusos Ba-Wü. Seit 2016 engagiert sie sich als stellvertretende Vorsitzende im SPD-Ortsverein Walldorf und Delegierte bei vielen Landesparteitagen. Im März 2020 begann sie nunhauptamtlich für die SPD im Regionalzentrum Heidelberg zu arbeiten.

Ihre Arbeit im Gemeinderat, in der Partei, aber auch im Privatleben, ist von der sozialdemokratischen Grundhaltung um ein offenes, respektvolles Miteinander geprägt. Für Elisabeth Krämer sind Geschlecht, Sexualität, Herkunft, Einkommens- oder Bildungshintergrund nur politisch relevant, um eine gerechte, faire Gesellschaft, in der jeder nach seinen Möglichkeiten und Bedürfnissen gefördert wird, durchzusetzen. Dafür hat sie sich in den letzten Jahren bereits lokal eingesetzt; dafür möchte sie sich auch auf der Bundesebene stark machen. Ein wichtiges Beispiel hierfür ist die Frage der Geschlechtergerechtigkeit in der Gesellschaftund insbesondere der Arbeitswelt. Ein Fokus ist dabei diesogenannte unbezahlte „Sorgearbeit“ wie Kindererziehung, Pflegearbeit bei Angehörigen oder die Arbeit im eigenen Haushalt, die in den meisten Fällen von berufstätigen Frauen zusätzlich bewältigt wird. 

Elisabeth Krämer sucht nun die Nähe, den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern in ihrem Wahlkreis. Wer ein Anliegen hat, kann sie in der Regel über ihre Sozialen Medien sowie zur Bürgersprechstunde (in der Regel freitags) unter der Handynummer: 0157/38246814 erreichen.

05.07.2021 in Landespolitik

Sebastian in seinem Büro

Sebastian Cuny begrüßt Gäste im neuen Wahlkreisbüro

Zum Tag der offenen Tür lud der neue Landtagsabgeordnete nach Schriesheim ein

 „Das Angebot wird super angenommen, ich kann mit allen ins Gespräch kommen und die Gäste bekommen einen Einblick in die neuen Räumlichkeiten “, freut sich der Landtagsabgeordnete Sebastian Cuny bei der Eröffnung seines Wahlkreisbüros am vergangenen Wochenende in Schriesheim.

Aus dem ganzen Wahlkreis kamen Genossinnen und Genossen, politische und private Weggefährten, Interessierte und Menschen aus der Nachbarschaft, um sich das Büro in der Zentgrafenstraße anzusehen. Bürgermeister der Region waren nach Cunys kürzlichem Antrittsbesuch nun sozusagen zum Gegenbesuch gekommen und freuten sich, den Abgeordneten künftig auf kurzem Wege erreichen zu können. Seine Landtagskollegen Stefan-Fulst-Blei aus Mannheim und Daniel Born aus Schwetzingen sowie Bundestagsabgeordneter Lothar Binding ließen sich die Gelegenheit ebenfalls nicht nehmen, ihre Glückwünsche persönlich zu überbringen.

Bei kleinen Snacks und Getränken führten der neue Landtagsabgeordnete und seine Mitarbeiterinnen Julia Weiß und Janina Ries durch die hellen, freundlich gestalteten Räume. Ein wahrer „Hingucker“ und sozusagen Publikumsliebling war dabei eindeutig der Dialog-Raum, der Platz für Kinder bietet und den ein fröhlich bunter Spieleteppich ziert. „Familien und ihre Anliegen sind bei mir willkommen. Das habe ich mir auf die Fahnen geschrieben und das soll man auch direkt sehen, wenn man das Büro betritt. Wer mit seinen Kindern hierher kommt kann sich also halbwegs ungestört mit mir austauschen“, erklärt der 42-jährige Familienvater.

Aus allen Kommunen des Wahlkreises waren Vertreterinnen und Vertreter der SPD-Ortsvereine gekommen, was Sebastian Cuny besonders freute. Die Idee, künftig im Dialog-Raum des Büros Treffen der Ortsvereinsvorsitzenden stattfinden zu lassen, kam an diesem Tag erstmals auf und wurde von allen Anwesenden sehr begrüßt. Für eine etwaige Kinderbetreuung wäre jedenfalls schon mal gesorgt.

Sebastian Cuny MdL

Wahlkreisbüro Cuny MdL
Zentgrafenstraße 11
69198 Schriesheim

anliegen@sebastian-cuny.de
Tel. 06203-4202553